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Presse2021-09-28T12:09:19+02:00

Pressemitteilungen

Hier haben wir zwei Grundsätze: eher sparsam und eher lokal bezogen. So äußern wir uns normalerweise nicht zu Weltereignissen, sondern achten darauf, dass ein lokaler Bezug zum Raum Gießen bzw. ein sachlicher zu unseren Mitgliedern besteht.

1909, 2022

Bundeskongress der Räte der Religionen will in der Fläche präsenter werden

Vom 11. auf den 12. September 2022 fand die 5. Tagung des Bundeskongresses der Räte der Religionen in Berlin statt. Der Ort sollte auch den Anspruch des Kongresses unterstreichen, als bundesweiter Zusammenschluss lokaler interreligiöser Dialoginitiativen Ansprechpartner für die Bundespolitik zu sein. Zentrales Thema der Veranstaltung war die Sichtbarkeit und Sichtbarmachung von Religion im öffentlichen Raum, mitsamt der sich daraus im gesellschaftlichen Miteinander ergebenden Fragen und Spannungen. Die Islamwissenschaftlerin Prof Dr. Riem Spielhaus legte in ihrem Vortrag dar, dass sich die These vom Verschwinden der Religion nicht erfüllt habe, die Kriterien für „Sichtbarkeit“ aber der veränderten, nicht mehr allein von den christlichen Kirchen dominierten Landschaft Rechnung tragen müssten. Religion finde heute z.B. verstärkt im Internet statt, organisierte Religionsgemeinschaften verlören ihre absolute Deutungshoheit und ihre Bindungskraft. Daher müsse auch nach Wegen gesucht werden, die im Grundgesetz jedem Einzelnen garantierte Religionsfreiheit unabhängiger von Organisationsformen zu gewährleisten. Dies sei vor allem als Auftrag an den Staat zu verstehen, sein Bild der Religionen und […]

1207, 2022

Der Himmel und die Herzen waren offen

Etwa 80 Personen haben am vergangenen Sonntag im Kloster Arnsburg bei Lich erstmals eine „Interreligiöse Vesper“ gefeiert. Eingeladen dazu hatte der Rat der Religionen im Kreis Gießen. Die Vesper (zur Gebetszeit der christlichen Mönche am frühen Abend) begann in der Paradieskapelle mit Texten und Gedanken zum Motto „Frieden für die Erde“. Juden, Buddhisten, Christen, Muslime und Baha´i erinnerten dabei in jeweils kurzen Impulsen an die Verantwortung für die Schöpfung, die allen Religionen aufgegeben ist. Bewusst schweigend zogen danach Besucher und Mitwirkende unter den offenen Himmel der Kirchenruine. Dort waren Info-Tische der fünf beteiligten Religonen sowie ein gemeinsamer „Gastro-Tisch“ aufgebaut. Den Kern der Feier aber bildeten auf der Bühne die Einblicke in die eigene spirituelle Praxis, den – vom jüdischen Rabbiner bis zur Baha´i Gläubigen – Menschen aus ihren religiösen Traditionen boten. Sie öffneten dafür sozusagen ein Stück weit ihre Herzen und rührten zugleich die Herzen der Besucher an. Das bot reichlich Grundlage für den anschließenden Austausch und die Begegnungen an den Info-Tischen bzw. […]

2706, 2022

Am 10. Juli interreligiöse Begegnung in Kloster Arnsburg

Zu einer „Interreligiösen Vesper“ in Lich – Kloster Arnsburg (Zutritt über die „Paradies´-kapelle“) lädt für Sonntag, den 10. Juli der Rat der Religionen im Kreis Gießen. Erstmals werden dabei in einem ehemaligen christlichen Klostergebäude Einblicke in die spirituelle Praxis von fünf verschiedenen im Rat vertretenen Religionen verbunden mit der Gelegenheit zu Begegnung und Austausch. Die Feier – in Zusammenarbeit mit dem Ev. Dekanat Gießener Land – steht unter dem Titel „Frieden für die Erde“. Sie beginnt um 17.00 Uhr in der Kapelle mit einer Multireligiösen Andacht.

Das weitere Programm:

17.15 Uhr: Gemeinsamer Weg aus der Kapelle zur ehem. Taufstelle in der Kirchenruine

17.30 Uhr: Einblicke in die spirituelle Praxis von Judentum, Buddhismus, Christentum, Islam und Baha´i

18.20 Uhr: Infostände der beteiligten Religionen / Interkulturelle Fingerfood und Getränke

19.45 Uhr: Schluss-Andacht in der Kapelle oder in der Kirchenruine

Es wird um Anmeldungen gebeten über bernd.apel@ekhn.de bzw. Tel.: 0 64 08 / 61 08 666

oder online unter www.rdr-giessen.de/vesper

1409, 2021

4. Bundeskongress der Räte der Religionen in Essen

Vom 12. bis zum 13. September fand der vierte Bundeskongress der Räte der Religionen in Essen statt. Unter Corona-Bedingungen trafen sich 51 Delegierte aus 30 Städten und Landkreisen aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer Präsenzveranstaltung.

Einen großen Raum nahm die Beratung und Verabschiedung einer Geschäftsordnung ein, die den Kongress aus einer vorläufigen Initiative aus Frankfurt und Hannover zu einer festen Größe und zu einem verbindlichen und verlässlichen Ansprechpartner für die Bundespolitik machen sollte. „Uns war immer klar“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Reinbold aus Hannover, „dass der Bundeskongress so etwas wie der ‚Städtetag der Religionen‘ werden soll. Dass wir es aber in vier Jahren geschafft haben, so weit zu kommen, hat uns selbst positiv überrascht.“ Mit der nun einmütig beschlossenen Geschäftsordnung übernimmt ein Sprecher*innenrat die Vertretung des Bundeskongresses nach Außen und steht als solcher Politik und Kooperationspartner*innen als Ansprechpartner zur Verfügung. „Mit der neuen Geschäftsordnung haben wir eine gute Arbeitsgrundlage für die kommenden Jahre“, betonte auch Pater Lutz Müller, SJ […]

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